28. September 2006

the top 11 blog postings

da hier die leserzahlen exorbitant steigen seien den neuleserinnen ein paar besonders gefragte postings empfohlen. wir sind nämlich nicht nicht nur ein unterhaltungs- und klatsch-blog, sondern auch eine ernsthafte postille. so ernsthaft es eben geht.

soviel ist sicher: die wahren balladen vom leben kommen hier auch vor! damit du als blogneuling zu diesen storys auch findest, stellen wir hier eine liste ins schaufenster. die gemeinsten, lustigsten, poetischsten postings der letzten monate. viel länger gibt es diesen blog noch nicht.

für naturfreunde
für geeks
für sportskanonen
für tierfreunde
für esoteriker
für kirchgänger
für emanzen
für zgraggen-schagg-fans
für afrika-afficionados
für leumund-clubmitglieder

ferner empfehlen wir auch immer wieder unser beliebtes nebenblog

27. September 2006

anstecknadel für ideenreiches bloggen


lieber leu, danke.

mit so viel ehre wurden wir in dieser neoblogghütte noch selten überschüttet. ach – noch nie! fühlt sich an wie ein oskar. zur zeremonie nehmen wir ihn mit. macht sich gut in jeder fröhlichen entourage. am arm über den roten teppich in den madison square garden führen werden wir sie. zur optischen und geistigen aufhübschung unsererselbst. sie hat allerdings noch nicht zugesagt.

nun, werter leu, werte leserinnen, weiteres lob haben wir hier und hier eingeheimst. und hier (nur für vielflieger, ähh vielleser). das ist für eine so junge bloghütte wie die unsere eine erfreuliche sache und mehr als wir erwarten konnten. die risikokapitalgeber jubeln und schieben nächste woche eine kiste in $ nach. dann können wir hier endlich wieder echte havannas rauchen und diesen furztrockenen schafisheimer edelzwicker in den keller stellen.

die ganze bloggerei ist ja ein einziger ausdauersport. grässlich. es läuft nix von selbst. wenn du über das karma deiner zuckerdose bloggst, bleibst du ein noblogy. wenn dich das antörnt, bitte. das schöne am bloggen ist ja: jeder darf. und jeder tut es. wer liest das eigentlich alles? vermutlich nur blogger.

das schöne an dieser anstecknadel von leu ist, dass sie nicht gevotet ist. diese voterei finden wir bisschen kindergarden. ohne den bob's-kandidaten jetzt zu nahe treten zu wollen – mal ehrlich, das ist doch sowas von zufällig und sowas von nichtssagend. klar, man kann sich mit wenig aufwand ins rampenlicht setzen, das ist auch legitim. auch hier gilt ja: jeder darf.

aber für blogs voten ist doch was für kids und nicht für erwachsene menschen mit einem kontentanspruch. abgesehen davon ist es ein kurzlebiges plaisir, in so einer gevoteten veranstaltung den pokal abzuräumen. oder liest heute noch jemand bei dieser preisgekrönten und englischbloggenden bloggerin , die im jura übers nicht-skifahren bloggt und durch ihren award (formerly knon as preis) in allen grossen medien breit ausgewalzt worden ist?

von leu himself eine anstecknadel für, ähm, ideenreiches bloggen zu bekommen dürfte weitaus nachhaltiger sein als jedes quik-klick-voting in mecklenburg-vorpommern (meckpom). man wird nämlich in leu's blogroll vorrücken (wird man...?) und dort bleiben. bis sie ihm den wlan abstellen.

naturgemäss ein privileg ist es sodann, sich bei so einer solchen ehrung auch noch in guter gesellschaft von hochkarätigen mitgeehrten zu wissen, nämlich:
herr leu, ihre wahl war vortrefflich. wir verneigen uns.

und jetzt weiter
mit der sonntagswette.

wie du a-blogger wirst

a-blogger? wasn das? das.

der fabelhafte blogger don hat einen test kreiert. achtundzwanzig fragen anklicken und schon weisst du, ob du das zeug zum a-bloogger hast.

wir haben das getestet. das resultat ist niederschmetternd. siehe oben.

und jetzt du!

oder willst du lieber wetten?

das blog aus dem all

Weltraumstationen sind notorisch bekannt dafür, dass sie wie Pumakäfige stinken - lüften entfällt ja aus naheliegenden Gründen.
schreibt spiegel online. warum für diesen vergleich ausgerechnet pumas herhalten müssen, ist uns schleierhaft. der duft von pumakacke ist ja hierzulande aus naheliegenden gründen gänzlich unbekannt.

man könnte ja einfach sagen: in der iss stinkt es schweinisch – mit dieser duftnote könnte zumindest die ländliche bevölkerung etwas anfangen. aber nein, man muss sich mit pumas wichtig machen.

wie auch immer, was wir hier eigentlich vermelden wollten ist, dass anoushen ansari, die erste weltraumtouristin und z.zt. zu gast in der weltraumstation iss, ihre erlebnisse täglich frisch verbloggt. und damit das erste blog aus dem all betreibt. so richtig mit wordpress und bildli bei flickr.

26. September 2006

google-arschkarten-sonntagswette geht weiter

zu gewinnen gibt es:

trost aus der feder des bugsierers

3 quiktipps zur bewältigung von sinnkrisen

mitmachen kannst du hier: sonntagswette

wenn du was tiefgründiges lesen willstbitteschön

bugsierer launcht symphonie no. 1

try new things, sagen die amis. die haben gut reden. die probieren was aus und wenns in die hosen geht, wird ihnen noch auf die schulter geklopft. das kannst du hier vergessen. hier hat es zu funktionieren oder du bist tschüss.

bugsierer! – hat uns leu, der dirigent des blasorchesters, angefleht: warum gerade eine symphonie!? warum nicht zum anfangen mal eine kleine etude? er hat sich dann beruhigt.

die partitur haben wir im engadin in drei tagen niedergeschrieben. ratsch und punkt. gedopt mit einer kiste veltliner. leu hat dann noch an den crescendis rumgefeilt. das hat er extrem gut drauf.

im studio gabs enorme lämpen. brutal. die mukis wollten mehr geld, der tonmeister war mitten in einer ehekrise, leu hatte null wlan und der tenor wollte dauernd am text rummachen. horror.

finalmente aber dann doch ein cooles mastertape. jetzt gehen das blasorchester und leu auf worldtour. leu wird live darüber bloggen. als komponist muss der bugsierer zum glück nicht mit, viel zu viel stress auf so einer tour. sah man ja bei robbie williams, diesem waschlappen. schon nach 40 gigs das handtuch werfen. noch keine 35 und macht schon schlapp. weichei.

jedenfalls ist morgen premiere. du kannst dir unten ein ticket für USD 189.90 downloaden. wenn du auf die gästeliste willst, kannst du in den comments gut begründet darum bitten.


via elbewerk produced by cassette generator

cartoon des tages

gesehen bei daily ivi.

ein qualitätsblog, das in jedes gepflegte feedabo gehört.

unglaublich: leu raucht im kühlschrank

wir mussten ja lange betteln um seinen beitrag in der ashtray collection.

und jetzt das
: der leumund raucht im kühlschrank. niemand sonst tut sowas. er schon. hier ist der beweis. und als plumpe ausrede schreibt er in seinem mail:
Wenn ich alles richtig verstanden habe, soll ich den Aschenbecher also in den Kühlschrank stellen und fotografieren. Voila.
hm. irgendwie hat er alles nur halb richtig verstanden. der kühlschrankblog ist dort drüben, herr leu.

trotzdem
merci für ihren beitrag. wir sind jetzt schon gespannt auf die comments.

25. September 2006

prediger klauen webkontent

wir haben es schon immer vermutet: auch prediger klauen webkontent. als ob es nicht schon genug wäre, dass sie sich verbotenerweise auch mit ihren haushälterinnen verlustieren. de-gou-tant!

via medienlese.com

the very delightful porno link

ruhig blut – dies ist ein experiment. inspiriert von gebsn in seinem edelblog. er hat sich gestern darüber gefreut, dass einer der topsuchbegriffe in seinen refferers "porno" ist. keine ahnung, was der auf seinem blog so schreibt, dass er mit solchen suchbegriffen zu traffic kommt. aber das wollen wir hier auch. mindestens probieren. so als unbedarfter neoblog muss man das mal gemacht haben.

also haben wir uns in diesem posting für einen unmissverständlichen und reisserischen titel entschieden, der die suchmaschinen gefälligst an der richtigen stelle penetrieren wird.

inhaltlich haben wir zum thema "porno" im moment keinen kontent zu liefern. ist ja auch nur ein test hier. um das suchergebnis in den suchmaschinen trotzdem zu verbessern, nennen wir den ausdruck einfach noch fünf mal ohne jeden zusammenhang: porno, porno, porno, porno, porno.

das ist jetz natürlich fies für alle, die wirklich nach "porno" suchen und so auf dieses neoblog kommen und feststellen: alles ein fake, kein müder link. da kämen wir uns als pornosuchbegriffeingeber auch total verarscht vor.

deshalb empfehlen wir hier doch noch einen wenigstens artverwandten link. nix porno zwar, aber für den gemeinen mann ein durchaus sehenswertes blog. wir mögen einfach sammlerblogs.

selbstverständlich werden wir hier in bälde über den ausgang dieses experiments berichten.

übrigens: kennen sie schon unsere sonntagswette?

19'500 google-arschkarten für pax

damit haben wir nicht gerechnet. das ist schlecht für die show. kaum zu toppen. 19'500. ein hammer-resultat. gut, der mann hat irgendwie schwein. er tritt nun mal unter dem allerwelts-künstlernamen "pax" auf. sein blog heisst "pax' weblog". alles korrekt. er führt damit die googlearschkartensonntagswette souverän an.

das ist selbst für den prominentesten und schillerndsten schweizer blogger nicht zu überbieten. no chance, der leu. läppische 9'600. und selber gemeldet hat er sich auch noch nicht. ganz zu schweigen vom ascher für die collection.

henusode (siehe unten). die googlearschkartesonntagswette läuft weiter bis donnerstag um mitternacht.

> hier mitbieten: sonntagswette

für die stammleser im thurgau und bayern

auf vielseitigen wunsch erkläre ich an dieser stelle den namen dieser spritzigen bloghütte: henusode. ich habe ja stammleser bis weit ins norddeutsche und in den thurgau. 

henusode ist ein alter berndeutscher ausdruck, sozusagen ein ausruf der gelassenheit. immer wenn der berner vor vollendeten tatsachen steht, sagt er, mit sich selbst im reinen und dem schicksal direkt ins antlitz trotzend: henusode. 

am montagmorgen etwa sagt der originale berner: he-nu-so-de, de gömer haut wieder ga grüble". das heisst nach bühnendeutsch übersetzt: so-sei-es-denn, dann gehn wir halt wieder arbeiten.

oder nach einem tiefgründigen disput an der barkante: 

henusode, mer nä no eis. eis hei mer no gäng gno. will sagen: so sei es denn, wir trinken noch einen, einen haben wir noch immer getrunken. 

natürlich wird dieser ausdruck auch solo, also ohne weiteren kommentar (wie oben) verwendet. dies kann beispielsweise zu einem ereignis wie der neuen brille von frau calmy ray der fall sein: henusode. dabei muss man aber wissen, dass es in einem echten berner gring (kopf) durchaus nonverbal weiterbrodeln kann: ig dänke mer mi sach. (ich denke mir meine sache dazu). 

kurz und gut: der amerikaner würde so what? sagen und der bayer ja-mei. beide meinen aber das gleiche wie der berner: henusode.

wie man henusode ausspricht, hören sie im wunderbaren song troumboum von stop the shoppers:



für vertiefende fragen steht ihnen der bugsierer gerne zur verfügung: bugsierer @ gmail.com 

und jetzt weiter zur ashtray collection.
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