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13. Oktober 2009

freakshow: köppel mit palästinensertuch

roger köppel, eigner und chefredaktor der weltwoche, tritt in seinem neuesten videokommentar mit einem palästinensertuch auf. dies ausgerechnet in der ausgabe, in der er in die debatte um das antiminarettplakat eingreift.

was er uns damit sagen will – mit dem palituch – bleibt ein rätsel.

genausogut könnte er am ende die frage stellen: wo geht's hier zum panamakanal?

via infamy
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3. Oktober 2008

das weltwocheproblem (u.a.): der alte medienwichser, kurt w. zimmermann


kennen sie kurt w. zimmermann? genau, der alte medienwichser von der weltwoche. ein don gummihals. ein tatsachenverdreher im senior status. ein schlechtredner überm verfalldatum. eine edelfeder mit versauter berufsethik. ein klassischer klugscheisser – krittelt dauernd an anderer leute engagements rum und hat selbst millionen versenkt. natürlich nicht seine eigenen. ein billiger wadenbeisser im zweireiher, der nicht mal die länge seiner kravatte richtig hinkriegt. igitt.

er findet, blogger seien zu nett. lässt sich über blogs aus in einer weise, dass jeder halbwegs informierte onliner sofort merkt: der mann hat null ahnung. aber er zittert, wie 90% seiner berufskollegen auch, vor dem gewaltigen paradigmenwechsel auf seiner kleinen, schmierigen printinsel, von der aus er hemmungslos falsche tatsachen absondert und das dann medienkritik nennt. was für ein schaumschläger.

in seiner pr-klitsche schlagzeilt er: wir arbeiten nur in bereichen, von denen wir etwas verstehen. von online versteht er aber gar nix. davon spricht die website seiner consultingbude bände. sie ist unter seinem namen bei google nicht auffindbar.
konsequenterweise steht er dort als alter medienwichser on the top – gerade mal einen tag nach dem post von medienlese. dort wird er auch noch eine weile bleiben. geschieht ihm recht. die kunden seiner pr-klitsche werden sich wundern, dass ausgerechnet die onlinereputation ihres eigenen beraters dermassen am arsch ist.

aber vielleicht wollen diese kunden genau einen solchen pr-rambo. immerhin ist eines seiner spezialgebiete mergers & acquisitions. keine ahnung, wie der mann auf die idee kommt, er könnte als berater fuzzi auch noch als journalist glaubwürdig sein. total abgehoben sowas. auf zwei so verschiedenen hochzeiten tanzen war gestern. heute ist internet 2.0, sie alter medienwichser.

henusode – ein auslaufmodell. und medienwichser ist der gattungsbegriff dazu. geprägt von hogenkamp. gratuliere.
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