2. Dezember 2008

umfrage in schweizer blogs: soll svp hardliner ueli maurer in den bundesrat?


ich persönlich finde: ueli maurer ist nicht wählbar. und auch kein anderer svp hardliner. die argumente sind bekannt.

da wir blogger einen bloggerkollegen im bundesrat haben (wir sind genaugenommen das einzige medien genre mit einem vertreter im bundesrat), würde es mich interessieren, was die schweizer blogger und ihre blogleser dazu meinen.

um das herauszufinden, habe ich beim einzigen weltweit erfolgreichen schweizer web 2.0 dienst doodle eine entsprechende umfrage online gestellt. du kannst zu dieser brisanten frage aus einem range von "geht gar nicht" bis "aber sicher" auswählen. und einen kommentar dazu hinterlassen.

die idee wäre jetzt, dass möglichst viele schweizer blogger ihre leser bitten, ihre meinung kundzutun. und zwar alle am gleichen ort – in dieser einen umfrage. so können alle, auch die parteien der bundesversammlung (die ich informieren werde), den stand der umfrage einfachst mitverfolgen.

wäre doch schön, wenn wir blogger ein paar meinungen zusammenkriegen – als kleine entscheidungshilfe für die bundesversammlung. ein wink from the voice of blogistan quasi.

so gehts:

hier gehts direkt zur umfrage

dauer: bis 24 stunden vor der wahl.

kommentare in der umfrage: unflätige einträge werden gelöscht.

fordere deine leser auf, ihre meinung zu sagen und sag selber deine meinung.

umfrage einbetten: du kannst die umfrage in dein blog einbetten. entweder mit dem offiziellen doodle widget, den code dazu findest du in der umfrage unten rechts (umfrage einbinden). und/oder mit obigem 2minuten-self-made-banner (copy/paste).

anregungen: bitte gerne, in den comments oder an bugsierer@gmail.com

bitte weiterbloggen, mailen, smsen, iphonen, bookmarken und was der kanäle mehr sind. je mehr meinungen zusammenkommen, desto zuverlässiger die aussage.

los geths.

+ + + + +

update 4.12.08:
ich musste die umfrage leider einstellen. siehe separates post.
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Kommentare:

  1. Du solltet mal das Buch "Die Weisheit der Vielen" lesen. Da steht, auf Seite 58:

    "Neuankömmlinge machen, selbst wenn es sich um relativ unerfahrene und unfähige Personen handelt, ein Unternehmen klüger - und zwar aus einem ganz simplen Grund: Was die Neuen wissen, repliziert nicht, was alle bereits Angestellten schon kennen. Solch positive 'Auswirkung' basiert nicht etwa auf einem höheren Wissensstand des durchschnittlichen neuen Mitarbeiters. Neue Mitarbeiter sind im Allgemeinen weniger kenntnisreich als die Personen, die sie ersetzen. Der Zugewinn ergibt sich aus ihrer Andersartigkeit."

    Nichts führt zu dümmeren Resultaten als ein Haufen von Leuten, die alle die gleiche Meinung haben. Deshalb bin ich immer für die Einbettung von Andersdenkenden, gerade, wenn es Hardliner sind. Befürworter von geschlossenen Clubs sind für Meinungsinzucht.

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  2. @ronniegrob

    Wenn ich mich recht erinnere war eine Grundvorraussetzung für das Funktionieren einer solchen Gruppe das vorurteilslose, konstruktive und aufeinander eingehende Verhalten jedes einzelnen Mitglieds. Sobald jemand Machtsspiele von aussen in eine solche Gruppe reinträgt klappt es schon nicht mehr mit dem Kollektivwissenaggregation. Ausserdem geht es ja weniger darum, dass der Bundesrat tolles Wissen anhäuft, sondern darum Entscheidungen zu treffen. Das Wissen wird von Referenten, möglichst guten, zusammengetragen.

    Und dieses Verhalten traust du Herrn Mauerer zu?

    Konkordanz lebt davon, dass ein möglichst breites Spektrum der Meinungen darin vertreten ist - aber die Frage ist doch auch wie weit nach Rechts- oder nach Links "lohnt" sich dieser Blick/bzw. das einbeziehen. - und wo ist der gemeinsame Nenner was die Grundlage einer Gesellschaft sein soll.

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  3. Das Wort "Hardliner" sagt meines Erachtens schon alles. Ein solcher kann in einem Kollegium wie dem Bundesrat gar nicht konstruktiv mitarbeiten.

    Er ist nur ein Team-Player wenn alle im Team der selben Meinung sind. Deshalb hatten es die SVPler ja auch so gut untereinander. Hatten, weil sich das mit dem Gang in die selbstgewählte Opposition geändert hat.

    Solange sich die SVP nicht ändert, kann kein Vertreter und keine Vertreterin dieser Partei mehr in den Bundesrat gewählt werden. Denn entweder ist es ein offizieller Kandidat, dann ist es ein Hardliner oder es ist ein "Gemässigter", dann wird er nach der Wahl aus der Partei ausgeschlossen. (Gilt natürlich auch für Kandidatinnen)

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  4. @Mara: Richtig, es geht um Entscheidungen. Und eine Entscheidung (und die vorausgehende Diskussion) wird um so besser, je weniger homogen eine Gruppe ist.

    Machtspiele werden hereingetragen? Machtspiele machen alle, das nennt sich Politik. Dass die eine Partei mehr Machtspiele macht als eine andere, glaube ich nicht.

    Du fragst dich, ob eine "extreme" Position mit 29% Wähleranteil wirklich eingebunden werden soll und kann? Ernsthaft? Ist die Schweiz etwa nach der Zeit mit Blocher auseinandergebrochen?

    Auch @Hardy: Es geht in der Politik um inhaltliche Auseinandersetzungen. Warum sollten da nicht auch Hardliner mitreden? Nach der Diskussion wird abgestimmt - und wenn einer wirklich ein Hardliner ist, vielleicht sogar mit nur abstrusen Ideen, dann wird er mit 1:6 Stimmen verlieren. Das ist Demokratie.

    Ich finde es eigentlich nur bedenklich, wie viele sich vor der Demokratie fürchten.

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  5. @ronniegrob: es gibt hierzulande kaum jemand, welcher der svp grundsätzlich einen sitz im bundesrat abspricht, zumindest ist mir bislang noch niemand begegnet.

    allerdings gibt es in freien demokratischen wahlen auch kein wahlzwang: aus welcher mottenkiste die svp die absurde idee hat, dem parlament einen kandidaten aufzuzwingen zu können, ist mir immer noch nicht ganz klar. bleibt also die opposition, um das mit der demokratie nochmals etwas genauer zu studieren.

    btw: etwas svp-gehirnwäsche scheint auch bei dir hängengeblieben zu sein: seit wann ist unser bundesrat eine firma? mal abgesehen davon, dass man blocher und maurer nun wirklich nicht mehr als «neuankömmlinge» bezeichnen kann.

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  6. at ronnie grob:

    nach deiner unendlichen begeisterung über das blocher-portrait im tagi-magi habe ich eine solche stellungnahme fast erwartet.

    all jenen, die damit liebäugeln einen maurer in den bundesrat einzubinden, möchte ich einfach noch einmal meine grosse zitatensammlung über diesen ausfälligen empfehlen:
    Ueli Maurer: Zitate und Sprüche
    so einer ist nun mal nicht wählbar, auch wenn er nun sein zweites gesicht verlieren will, oder sich einen anstands-pullover überziehen will. punkt!

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  7. Frau Müller2/12/08 17:57

    @ Ronnie Grob: Ich finde es eigentlich nur bedenklich, um nicht zu sagen naiv, wie viele Leute in der Demokratie fälschlicherweise eine gesicherte und unwiderrufliche zivilisatorische Errungenschaft sehen. Möglicherweise liegt es an deren mangelhaften Geschichtskenntnissen (auch der zeitgenössischen Geschichte).
    Tatsache ist, dass die Demokratie ein politisches Projekt ist, das einerseits äusserst fragil ist, andrerseits aber stärkere gesellschaftliche Kräfte freisetzen kann als jedes andere politische System. Demokratie ist nicht statisch, sondern unterliegt einem steten Entwicklungsprozess, der in verschiedenste Richtungen verlaufen kann.
    Gerade weil die Demokratie von ihrem Wesen her pluralistisch und tolerant ist, ist sie auch fragil.

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  8. @Ronnie: Mit Deiner Aussage bin ich einverstanden. Bloss hat sie nichts mit der aktuellen Bundesratswahl gemein, denn Herr Maurer ist ja nicht neu, sondern schon ziemlich politisch "verruächät und versiächät". Da ändert es auch nichts daran, dass er ein für ihn neues Amt annehmen würde.

    Es geht nicht um die Homogenität einer Gesellschaft, sondern ganz einfach um Respekt, Anstand und Kultur, aber auch um die Achtung vor Menschen. Und die bringt Herr Maurer nur bedingt mit. Es fehlt ihm meiner Meinung nach an Eigenschaften, die ein Bundesrat haben sollte, nämlich dem Land und der Sache zu dienen und nicht einer exponierten Partei und dem Eigenwohl.

    Gemeinschaftssinn kann man nur sehr schwer erlernen. Man hat ihn oder eben nicht. Bei Herr Maurer ist dieser Sinn aus meiner Sicht nicht oder zuwenig ausgeprägt und ich befürchte, dass er wie seine Kameraden diesem Land keinen Nutzen bringen würde, sondern lediglich die Kommunikationskultur vergiften würde.

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  9. @ronniegrob
    Zu einer Diskussion in einer Gruppe gehören aber auch bestimmte Spielregeln, die allen einhalten müssen, damit eine solche Diskussion überhaupt erst zustandekommen kann – in Ruhe den anderen zuhören – um die Fundamentalste zu nennen.
    Des Weiteren lebt gerade auch eine demokratische Gesellschaft von bestimmten Spielregeln – zum einen die Mehrheitsentscheidungen – und zum anderen zumindest in unseren Breiten ein Grundrechtskatalog und bestimmte Umgangsformen im Dialog. Du meinst diese könne man einfach vom Tisch wischen um der Neuheit willen? Rumpoltern hatten wir schon mal, das ist nichts Neues und man muss es auch nicht nochmal haben um nachzuweisen, dass es zum Dialog nichts taugt.

    Besteht die SPV nur aus Hardliner? Haben diese 29% wirklcih nur die Hardliner gewählt? Andere Frage: muss man die Kommunisten in einen Bundesrat mit einbeziehen, wenn sie über 25% der Wählerstimmen erhalten? Muss in Deutschland z.b. die NPD in eine Regierung einziehen, wenn sie die Partei mit den meisten Stimmen hat?

    Die Frage ist ja auch nicht, ob jemand aus der SVP in den Bundesrat zieht, die Frage ist ob jemand in den Bundesrat ziehen kann, der bis jetzt aufs Konkordanzprinzip gepfiffen hat und von Mehrheitsentscheidungen eines Parlaments, z.B. die Wahl der letzten Bundesratin, nichts hält. Mitspielen sollte nur jemand, der die Regeln, mit denen Demokratie nur funktionieren kann, auch akzeptiert – dann kann man anschliessend auch über Inhalte streiten.
    Mag ja sein, dass Hr. Maurer und ähnliche letztendlich dem Ganzen nicht schaden, weil sie überstimmt werden und irgendwann müde sind, die Frage ist dann nur, ob man sich diesen Stillstand und den Sand im Getriebe leisten möchte? Ich persönliche finde, abgesehen von den Inhalten, seine Art von Politikbetreiben fatal, weil sie emotionalisiert und polarisiert – ohne wirklich Lösungen und Ideen für die Zukunft zu bringen.

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  10. zusatz
    @ronniegrob
    Wenn ich mich recht erinnere geht dein zitiertes Buch davon aus, dass keine Machtspiele stattfinden dürfen, weil sonst eine offene Diskussion nicht stattfinden kann - deine Ausgangsthese kann hier insofern garnicht angewendet werden.

    Abgesehen davon ist es richtig, dass du hier Wissen und Entscheidung gleichsetzt? Mit optimalen Wissen wird die beste Entscheidung getroffen? Genau das stimmt meines Erachtens nicht, denn zu einer Entscheidung gehört eine Utopie wohin es gehen soll, eine Utopie die auf Wissen basieren kann, und am besten auch sollte, aber darüber hinausgeht.

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  11. so, habe nun auch einen beitrag dazu verfasst. einen leitfaden, wie wir der web-2.0 welt in erinnerung rufen können, wer der wahre ueli maurer ist.

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  12. Ja, die Demokratie ist ein fragiles Gebilde, aber dennoch ein ziemlich verlässlich vernünftiges, wenn es denn unbehindert funktionieren kann, was wiederum gar nicht so einfach ist.

    Kann man den Wunsch der SVP, selbst einen Kandidaten zu bestimmen, tatsächlich nicht verstehen? Ob man dem Wunsch nachkommen will, ist eine andere Frage, dann muss man aber auch mit den Konsequenzen leben können. Ich sehe jedenfalls echte Konkordanz als eine Kompromissfindungskommission, in der sich unterschiedliche, nicht gleiche Meinungen zu einem Entscheid durchringen.

    Ja, weder Blocher noch Maurer sind Neuankömmlinge - immerhin bringen sie andere Haltungen und Meinungen mit und, wie man mit Blocher gesehen hat, frischen Wind mit. Dass Mitberichte und Abstimmungen auch in kleinen Fragen anstrengend sind, glaube ich, aber Bundesrat ist ja mehr als ein 9 to 5-Job.

    Der grosse Rest ist die Stilfrage. Die aber völlig nebensächlich ist - es geht um Inhalte. Mit dem Mörgele-Mengele-Vergleich hat sich übrigens nicht die SVP die letzte grössere Respektlosigkeit geleistet, sondern Bundesrat Couchepin. Aber mir ist das nicht wichtig. Das sind hauptsächlich Empfindlichkeiten - die störend vor den Inhalten stehen.

    Natürlich kann man auch mit der SVP zusammenarbeiten, das ist doch gar keine Frage, das haben die Jahre mit Blocher doch deutlich gezeigt.

    Mich erinnert die Situation sehr stark an die 80er-Jahre. Da war ein starker Bürgerblock aus CVP, FDP und ein bisschen SVP in der Regierung. Dagegen die freche, aufmüpfige SP, die schwankte zwischen Opposition und Mitregieren. Die SP wurde integriert.

    Heute gibt es eine Mitte-Links-Regierung aus CVP, FDP und SP. Dagegen die freche, aufmüpfige SVP, die schwankt zwischen Opposition und Mitregieren. Die SVP will man offenbar nicht integrieren. Welche Folgen das für die Zukunft hat - man wird es sehen.

    Ich glaube an eine Konkordanz, die ihre Lösungen und Kompromisse im harten Kampf erarbeitet. Eine Konkordanz als pseudoharmonischer Wohlfühlverein mit Ausgeschlossenen ist keine Konkordanz.

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  13. "Der grosse Rest ist die Stilfrage. Die aber völlig nebensächlich ist - es geht um Inhalte."

    Nein, Ronnie, da irrst Du Dich. Die SVP hat mir ihrem Stil ihre teilweise recht guten Inhalte und Vorstösse vergiftet und vor allem Angst geschürt. Stil und vor allem die Kultur, wie man miteinander in einer Demokratie umgeht, ist NICHT nebensächlich. Im Gegenteil, es ist die Essenz des Zusammenlebens.

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  14. Es geht doch ganz und gar nicht um Stil, Personen oder Parteien. Die linken Fundamentalisten hassen die Demokratie! Alles was von ihrer zementierten Und kommunistischen Ansichten abweicht ist des Teufels. Ob die Mehrheit des Volkes das will ist völlig unerheblich. Immerhin 70% aller Stimmbürger wählen nicht SVP. Das muss als Grund ausreichen. Dass lediglich 20% aller Stimmbürger rot wählen ist uninteressant. Und das strohbohnendumme Volk merkt die oberdoofe Rechnung ohnehin nicht.

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  15. Das Zürcher Wahlvolk hat Ueli Maurer letztes Jahr nicht zum Ständerat gekührt, nun soll er ab doch Bundesrat werden? Also wollen einige, auch SVP-ler auf den Volkswillen pfeiffen od. wie od. was?

    Eine Demokratie hat man nicht, um der Mehrheit zur Durchsetzung zu verschaffen, sondern um der Minderheit gegenüber der Mehrheit zur Durchsetzung zu verschaffen, Die Demokratie wurde eigentllch geschaffen, damit Minderheiten nicht verschwinden. Heute hat man das Gefühl, der SVP-Totalitär-Mehrheitsanspruch macht alles platt!

    Also Ueli Maurer und Blocher sind beide nicht wählbar!!! Dafür könnte man endlich mal der Minderheit und auch Wahlsieger von 2007, den Grünen ein Plätzchen geben;-)

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  16. @Ronnie: Nein, Ausländerhass zu schüren, eine demokratische Abwahl nicht zu respektieren, Abweichler - also Menschen, die eine andere Meinung haben - zu mobben und Bundesräte mit Dreck zu bewerfen ist nicht bloss eine "Stilfrage".

    Ich lese gerade das Buch von Barack Obama (kann die Lektüre empfehlen).
    Im Kapitel über "Werte" macht Obama eine wichtige Unterscheidung zwischen "Werten" und "Ideologie":

    Werte müssen - immer wieder neu - am konkreten Gegenstand der Realität geprüft werden. (Ich glaube, in diese Richtung zielt auch das obige Zitat von dir.)

    Dogmen/Ideologien dagegen verdrehen die Welt so, dass die Welt zur Ideologie passt.

    Das ist der Unterschied zwischen einem Pragmatiker und einem Hardliner/Dogmatiker.

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  17. @Flashfrog: Ich wäre froh, wenn die Bundesratswahlen von Pragmatikern entschieden würden, denn nach pragmatischen Gesichtspunkten würde einfach der (oder die) Fähigste gewählt, wie auch immer der heisst und von wo auch immer der kommt.

    Die FDP lädt aber einen der Kandidaten extra zu einem Hearing ein und sagt ihm gleich zu Beginn, ohne auch nur ein Wort angehört zu haben, dass er "nicht wählbar" sei? Ist das irgendwie pragmatisch? Dabei war die FDP doch mal als pragmatische Partei bekannt.

    Richtig, Werte müssen immer wieder geprüft werden. Die Blocher/Maurer-Gegner zum Beispiel sollten mal wieder prüfen, ob sie nicht ganz aus der Ablehnung einer angeblichen Ideologie bestehen. Das wäre nämlich auch eine Ideologie - nur ohne eigene Inhalte.

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  18. Wenn ich eure Kommentare lese, wird mir klar, dass ihr keinen SVP-Vertreter, welcher die SVP-Parteilinie vertritt im Bundesrat sehen wollt. Es macht jedoch keinen Sinn wenn man einen Vertreter einer Partei in den Bundesrat wählt, der die Anliegen und Interessen seiner Partei gar nicht wirklich vertritt. Ihr solltet einfach mal lernen, dass man anderen nicht das antun sollte, was ihr nicht wollt, dass man es euch antut!

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  19. @OP: Warum machst du nicht direkt einen Carnival zu diesem Thema? That's the way we roll ^^

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  20. Mittlerweile sind in der Umfrage alle SVP-kritischen Kommentare gelöscht worden - und es hat ein "spam-verdächtiger" Run rechtslastiger Voter Einzug gehalten. Meiner Meinung nach muss man sich die Aktion damit schenken.
    Sie hat keine Aussagekraft mehr.

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  21. @Alexander Müller: Ein Bundesrat hat nicht seine Partei zu vertreten, sondern das Volk und dessen Anliegen im Kontext zum Wohlergehen der Nation. Und dazu braucht es ein paar Eigenschaften. Das ist alles.

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  22. Frau Müller4/12/08 00:31

    Kommentare anderer Menschen löschen, die Umfrage böswillig zerstören, sich als «A. Hitler» eintragen: Das Verhalten dieser Leute ist erbarmungswürdig.

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  23. Schade, war eigentlich eine nette Umfrage bis zu diesem Zeitpunkt. Und Herrn Alexander Müller möchte ich bitten seinen Sturmtrupp etwas besser unter Kontrolle zu halten. Der Link auf sein Dailytalk-Forum ginge ja noch, aber dazu noch ein pseudo-chiffriertes Hakenkreuz abzusondern ist unter aller Sau.

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  24. @ronnie grob: "Ich sehe jedenfalls echte Konkordanz als eine Kompromissfindungskommission, in der sich unterschiedliche, nicht gleiche Meinungen zu einem Entscheid durchringen."

    Aber genau das ist ja das Problem der SVP. Sie will gar keine Kompromisse eingehen. Und mit den Andersdenkenden geht die SVP derart mies um, dass diese Partei im Bundesrat nichts zu suchen hat.

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  25. @Frau Müller, schön dass sie nicht nur mit Scheinasylanten, Wirtschaftsflüchtlingen und Heiratsschwindlern erbarmen haben.

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