22. April 2011

typisch

typisch medienfuzzis. keine ahnung von nichts, aber wie immer dankbar, in der sauregurkenzeit (ging es nicht um eier?) was zu schimpfen zu haben. 

ist es nicht google, ist es apple, die man als datenkracken anpimpt. diesmal sind es beide, denn nicht nur apple trackt geodaten von smartphones, sondern auch android aka google – und zwar noch viel schlimmer.

diese bösen buben.

diese bösen bösen buben.

aber: während die journaille seit jahren immer wieder nur auf diese beiden player eindrischt, dürfen alle anderen unbehelligt daten kracken.

es ist das gleiche spiel mit den rauchverboten. diese hat man in den letzten 15 jahren derart aufgeblasen, dass daneben der grosse rest von allen anderen gesundheitspolitischen ungeuerlichkeiten locker durchgeht.

konkret ist es doch so: alle europäer hinterlassen in ihrem alltag eine gigantische datenspur. staat, versicherungen, krankenkassen, grundbuchämter, einwohnerämter, kreditkarten, kundenkarten, telcos, vermieter, arbeitgeber, internetplattformen, und und und...

wenn all diese daten dereinst in einem topf landen und einzelne player darauf nicht nur zugriff haben, sondern auch noch das know how, was man mit solchen daten machen kann, dann gute nacht. aber dann spielen die geodaten auf deinem iphone auch keinen rugel mehr.

oder?
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